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Leipzig, 1936. Am ersten Tag der Sommerferien wird der 16-jährige Harro in eine Prügelei mit Hitlerjungs verwickelt. Unverhofft bekommt er Hilfe von Gleichgesinnten, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen. In dem Jahr, das folgt, ändert sich für Harro alles. Reibereien mit den Eltern und Ärger in der Schule, Nächte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste Liebe. Und über allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gefährliche Konsequenzen haben kann.

 

Die "Leipziger Meuten", oppositionelle Jugendcliquen ähnlich den "Edelweißpiraten", haben Johannes Herwig zu seinem Debüt inspiriert. Kraftvoll, mitreißend und emotional erzählt Herwig vom Erwachsenwerden in einer Diktatur. Die Fragen, die er dabei stellt, sind heute so aktuell wie damals: Mitmachen, sich still anpassen oder Kontra geben?

 

(Ankündigung des Gerstenberg Verlags)

 

Roman, erschienen am 1.7.2017 im Gerstenberg Verlag

 

256 Seiten, 14 x 22 cm, ab 14 Jahren
gebunden
ISBN 978-3-8369-5955-1
EUR (D) 14.95 | EUR (A) 15.40 | SFr 19.40

Angebot


Ich lese grundsätzlich überall, tretet einfach mit mir in Kontakt.

 

Besonders gern lese ich an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, da sich "Bis die Sterne zittern" hervorragend als Ergänzung zum Unterricht (Geschichte, Deutsch, Gemeinschaftskunde) eignet.

 

Vorbereitend kann gern das kostenfreie didaktische Material der Universität Leipzig verwendet werden: Die Leipziger Meuten.

 

Neben einem Input zur Situation Jugendlicher während des Nationalsozialismus im Allgemeinen und zu den Meuten im Speziellen bietet sich nach der Lesung zentraler Passagen die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, über die historische Bedeutung von Jugendopposition und den Bogen ins Heute zu diskutieren oder generelle Fragen über das Schreiben zu besprechen.